Dubronik erwartet uns

Badekreuzfahrt Kroatien Reistagebuch 3. Tag

Heute heißt es: Dubronik erwartet uns. Ihr habt die ersten Artikel verpasst von meinem Erlebnisbericht zur Badekreuzfahrt Kroatien? Schade, dann schaut mal hier:

Reisetagebuch vom 27.05.2019

Dubronik erwartet uns

Gegen 7.00 Uhr legt unser Schiff ab und ich erwache vom Motorengeräusch . Verwundert stelle ich fest, mein Bett schaukelt mehr als gestern. Die Bestätigung folgt, als die Gicht in unser Bullauge schwappt. Die Morgentoilette dauert etwas länger, da man das Rollen des Schiffes ausblancieren muss. Vor dem Frühstück noch schnell aufs Oberdeck und die Lage begutachten. Der Wind weht einem um die Nase und das Schiff tanzt auf den Wellen.

Kreuzfahrt bei schönem Wetter kann jeder

MIR GEHT ES GUT —– juhu ich werde nicht seekrank. Erstmal frühstücken gehen. Einige Plätze bleiben im Salon frei, denen geht es leider nicht so gut wie mir. Danach warm anziehen und an „unserem“ Tisch auf dem Oberdeck Platz nehmen. Beobachten wir die Fahrt samt Wellengang und Wolkenspielen, Regentropfen. Kapitän Antonio meint, ab 12.00 Uhr wird es besser. Also noch 3 Stunden Fahrt genießen. Meine WetterApp hatte gestern in Korcula recht mit dem Regen. Ich hoffe, daß es für Dubrovnik auch stimmt – Sonne, Wolken und eventuell Tropfen. So jetzt Aussicht genießen.

Erst ein Cappuccino und dann ein bisschen …. Dubrovnik

11.30 Uhr stoppen wir in einer Bucht zum Baden. Ich werde auf dieser Reise wahrscheinlich nicht Baden gehen, denn es herrscht „Ostseewetter“. 17 Grad Luft und das Wasser hat sicher nicht mehr – brrrrh. – Jetzt sitze ich bei 34 Grad am Laptop und schreibe diesen Artikel, da wären mir 17-20 Grad viel lieber. – Gegen 14 Uhr erreichen wir Dubrovnik. Hurra – die Sonne hat sich durch gekämpft. Nach einer kurzen Einweisung durch die Riva Tours Reiseleiterin, trinken wir erst noch einen Cappuccino, denn wir haben bis 17.30 Uhr Zeit zur Stadtführung durch die Altstadt von Dubrovnik.

Auf zur Stadtbesichtigung

Wir fahren mit dem Bus vom Neuen Hafen in die Stadt. Zuerst suchen wir den Treffpunkt für die Stadtführung und dann stürzen wir uns ins Getümmel. Mein Mann meint nur „Ich will aufs Schiff“. Das kann ich verstehen, bei den Menschenmassen die sich durch die Altstadt wälzen. Den Rundgang auf der Stadtmauer haben wir, bei einem Preis von 30€ pro Person bei einer Strecke von 2 km, abgewählt.

Wir schlendern durch die weniger belebten Gassen zum alten Hafen. Die Sonne kommt immer mehr hervor. Schönes Fotowetter, allerdings stören die vielen Touristen das Motiv. Im alten Hafen genießen wir bei Cider und Bier das bunte Treiben. Pünktlich sind wir am Treffpunkt. Die Altstadt ist etwas leerer geworden, weil die zwei Kreuzfahrtschiffe viele Touristen mitnehmen.

In Dubrovnik gibt es 120 Restaurants und 120 Souvenirshops und ungezählte Geldautomaten, dies alles auf einer Fläche von ca. einem Quadratkilometer. Unsere Stadtführerin meinte, daß in Dubrovnik nur die Luft und das Wasser aus dem Onofriobrunnen umsonst sind. Als wir die St. Blasius Kathedrale erreichen blitzt und donnert es. Hinter der Kathedrale verlassen wir fluchtartig die Stadtführung und retten uns unter die Markisen der Konoba St. Blasius.

Kroatien und das Wetter 2019

Der Himmel öffnet seine Schleusentore und es schüttet, selbst unter der Markise bleiben wir nicht ganz trocken. Also bestellen wir erstmal das Abendessen. Es regnet mal mehr, mal weniger. Eine Regenpause nutzen wir, um den Bus zu erreichen. Jetzt sind die Gassen fast menschenleer. Allerdings fängt es wieder an zu tröpfeln. Der Bus kommt, welcher uns zum Neuen Hafen bringen soll. Die Reiseleiterin meinte, wir sollen aussteigen, wenn wir die großen Schiffe sehen. Prima – der Bus ist voller Menschen, die Scheiben sind abgedunkelt bzw. beschlagen. Wie soll man da Schiffe sehen? Daher fahren wir eine Haltestelle zu weit. So müssen wir durch den Regen weiter zurück zu unserem Schiff laufen. Das finden wir aber ohne Probleme. Erstmal trocken legen und dann noch einen Absacker im Salon.

Bei der Einweisung heute meinte die Reiseleiterin, daß momentan das schlechteste Wetter seit 70 Jahren in Kroatien ist – zum Glück hatten wir ein bisschen Sonne.

Bildnachweis: Elke Karl