Insel Brac und Insel Solta

Badekreuzfahrt Kroatien Reisetagebuch 6. Tag

Wir schippern weiter. Diesmal steuern wir die Insel Brac und Insel Solta an. Ihr habt den Anfang verpasst? Kein Problem, dann schaut hier:

Reisetagebuch 30.05.2019

Idyllisches Pucisca und kleines Stomorska

kroatien Insel Brac und Insel Solta

Wir legen 07.00 Uhr in Makarska ab. Das Motorengeräusch weckt mich. Man kann heute schon die Sonne durchs Bullauge erkennen. Ich bin mutig und ziehe die Caprihose an, keine lange Jeans. Nach dem Frühstück gegen 09.00 Uhr erreichen wir bei strahlenden Sonnenschein Pucisca auf der Insel Brac. Der Ort liegt idyllisch und laut Google soll es eines der schönsten Dörfer Europas sein. Nach einem Bummel durch die kleine Bucht lassen wir uns in einer Pizzeria auf ein Glas Wasser nieder, das Treiben im Hafen beobachten und ein bisschen lesen. Gegen 11.00 Uhr legt die „Vilma“ wieder ab.

Wir sind dann nur um die Ecke gefahren, um in der Bucht für den Badestopp zu ankern. Auch wenn die Sonne noch so strahlte, ins Wasser bin ich nicht gegangen. Gestern hatte ich es in Makarska getestet, naja – ging. In einer Bucht vor Anker ist es kälter als am Strand. Ich blieb lieber an Bord – Weichei.

Kleiner Ort Stomorska

Nach dem Mittagessen nutzte ich die knapp 2-stündige Fahrt zur Insel Solta für ein Schläfchen. Gegen 15.00 Uhr machte ich es mir an Deck mit meinem Reisetagebuch gemütlich. Leider wurde mein Tatendrang gebremst, weil der Hafen von Stomorska in Sichtweite kam. Hübsches kleines Dorf, gegenüber der „Vilma“ waren zwei Restaurants direkt am Wasser. Nun sitzen wir hier, genießen bei ca. 20 Grad die Aussicht, lesen, fotografieren und beobachten das Treiben im Hafen.

19.00 Uhr hat der Kapitän zum Abendessen geladen – gegrillten Fisch. Die Familie lebt auf der Insel. Eigentlich wollte ich ja heute keine Scampis mehr wegen der „Puhlerei“. Die waren so lecker, außerdem ließen die sich wunderbar ausziehen. Da mein Mann keine mag, hatte ich glattweg die doppelte Portion. Der Hauptgang war Dorade und der Nachtisch Palatschinken. Leider gab es bis jetzt noch kein Eis als Dessert – allerdings war im Palatschinken eine Kugel versteckt. Die zählt nicht, konnte man ja nicht sehen! Nach dem Essen wurde ein Film über den Bau der „Vilma“ gezeigt und anschließend gab es Musik. Wir saßen wieder auf dem Oberdeck bei einem Gläschen Wein und lasen den Tolino leer. Morgen geht es leider schon zurück nach Trogir.

Bildnachweis: Elke Karl