Saaleradweg Altenbeuthen – Rudolstadt

Reisetagebuch 4. Tag – 13.06.2017 – 45 km

Altenbeuthen – Rudolstadt

Gegen 07.30 Uhr standen wir wie meist auf. Heute wehte es kühl zum Fenster rein. Laut meinen Handy sollten es heute nur 16 Grad werden. Ich rief für mich Winterbefehl aus, daß heißt lange Hose, Socken , T-Shirt und `ne Bluse drüber. Gegen 09.50 Uhr starten wir unsere heutige Tour auf dem Saaleradweg Altenbeuthen-Rudolstadt. Aus Altbeuthen raus ging es bergauf nach Drognitz. Hier verpassten wir den Aussichtpunkt, da dieser nicht ausgeschildert war. Oben angekommen, mußte eine Pause eingelegt werden und die Jacke wurde drüber gezogen. Der Fahrtwind war mir zu kühl. Wie ich merken sollte, war das die richtige Entscheidung, denn bis Reitzengeschwenda ging es hoch und runter. Danach folgte eine lange Abfahrt nach Hohenwarte. Unten angekommen traute sich die Sonne hervor und die Jacke wurde wieder eingepackt.

Saaleradweg Altbeuthen - Rudolstadt
Die ersten Tage verpasst vom Saaleradweg

Wir schaffen die schwerste Gebirgsstrecke am Saaleradweg

Nach einem Fotostopp an der Staumauer rollte es, vorbei am Pumpspeicherwerk zur Talsperre Eichicht. An der Sperrmauer entstand die Frage, Radweg oder auf der Straße bleiben. Ich wollte auf dem Radweg bleiben und so fuhren wir über die Sperrmauer aus dem Ort hinaus. Es ging mal wieder bergauf und aus dem Asphaltweg wurde ein Feldweg mit Schotter. (Hätten wir doch die Straße nehmen sollen?) Mit dem E-Bike und den richtigen Gängen kam ich gut voran. Oben angekommen ging es wieder runter nach Breternich. Da ich Abfahrten auf Wald- und Schotterwegen hasse, brauste mein Mann davon und ich bremste mich ins Tal. Nach Breternich auf der Straße wieder ein kurzes steiles Stück bergauf und weiter dann asphltiert durch Weischwitz. Hmmm … ich bin immer noch allein unterwegs, von meinem Mann keine Spur. Also weiter.

Aus dem Ort raus ging es es zackig bergauf und das auf schlechtem Weg. In Reschwitz sollten wir laut Radführer die schwerste Gebirgsstrecke hinter uns haben. Nun ging es die Straße nach Saalfeld. Wie sollte es auf diesem Radweg auch anders sein, wieder ein Anstieg mit 7%. Nach dem ersten Anstieg holte ich meinen Mann endlich ein. Es kam aber noch ein Anstieg mit 7%. Diesen sind wir dann gemeinsam hoch gefahren. In Saalfeld waren wir um die Mittagszeit und beim Bäcker gab es einen leckeren Imbiss. Rudolstadt sollte ja das Ziel sein, also machte ich noch das Quartier fest. Ich hatte im Thüringer Hof Zimmer reserviert. Wir gaben das ins Navi als Ziel ein. Wir fuhren mal auf dem Saaleradweg, mal auf Nebenstraßen und rollten so bis Rudolstadt.

Saaleradweg Altbeuthen - Rudolstadt
Saaleraweg – Rudolstadt

Gegen 14 Uhr erreichten wir das Hotel. Nach ca. einer Stunde waren wir „stadtfein“ und gingen auf Erkundungstour. Bei einem Bummel durch die Stadt darf ein Abstecher auf die Heidecksburg nicht fehlen. Auf der Burg fanden wir ein kleines Cafe und daran kam nicht einfach nicht vorbei – also „Schlemmerpause“. Anschließend wieder hinunter in die Stadt.

Beim Bummel ließen wir den Blick schweifen, ob sich eine „Kneipe“ für das Abendessen finden ließ? Die Entscheidung war nicht einfach. Wir landeten schließlich im Restaurant „Zum Holzofen“ gleich neben unserem Hotel. Echt Spitze – aufmerksame Bedienung, lecker Essen. Meine Pizza hat die Größe eines Wagenrad. Schade, auf der Radtour ist das mit dem Rester einpacken schlecht. Nach dem Abendessen mache ich noch Quartier für morgen. Unser Ziel ist Dornburg.

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