Saaleradweg Dornburg – Bad Dürrenberg

Reisetagebuch 6. Tag – 15.06.2017 – 70 km

Saaleradweg Dornburg – Bad Dürrenberg

Nach einem liebevoll angerichteten Frühstück starteten wir gegen 9 Uhr zur nächsten Etappe Saaleradweg von Dornburg nach Bad Dürrenberg. Der Tag beginnt mit einer brausenden Abfahrt, denn jetzt ging es die 15% wieder hinab an die Saale. Bis Camburg rollten wir auf aspahltierten Wegen. Fotostopp an der Burg.

Die ersten Tage verpasst auf dem Saaleradweg:
Saaleradweg Camburg

Der Radreiseführer hat nur bedingt recht mit der Angabe, daß es nach Saalfeld keine Berge mehr gibt. Die Berge haben hier keine Prozentzahlen mehr. Auf dem Weg nach Kleinheringen sehen wir überall Weinberge. Bis Saaleck geht es immer wieder bergauf und bergab. Hier wollen wir die Steigung zur Rudelsburg vermeiden und bleiben auf der Straße nach Bad Kösen. Leider klappte das nicht so wie gewollt. Das Navi schickte uns in Stendorf bergauf und am Gasthof Himmelreich ging es dann bergab nach Bad Kösen. Hier mussten wir an einem Imbiß einen Stopp einlegen. Am Fahrrad meines Mannes war eine Speiche gebrochen. Erstmal Durst löschen ,denn das Thermometer sollte heute auf 28 Grad steigen. Der im Radführer angebene Fahrradladen existierte leider nicht mehr.

Saaleradweg Bad Kösen

Naumburg in Sicht

Dann eben weiter in Richtung Naumburg. Bis Naumburg führte der Radweg fast immer an der Saale entlang. Das Navi hatten wir mit Gartenstraße in Naumburg gefüttert, dort sollte es einen Fahrradladen geben. Bevor wir die Gartenstr. erreichten, lernte ich die Gartenstadt von Naumburg kennen, welche ein bisschen an Hellerau erinnerte. Dieser Laden hatte Mittagspause. Es ging weiter zur Marienstraße, diesen Tipp hatten wir in Bad Kösen erhalten. Wir gaben das Rad zur Reparatur ab. Nun hatten wir eine Stunde Zeit. Diese nutzten wir zur Mittagspause im Cafe Kostbar. Dem Naumburger Dom statten wir auch einen Besuch ab.

Danach holten wir das Rad ab und verließen Naumburg über Kloster Schulpforte. Der Radweg führte entlang der Saale und wir erreichten schnell die Burg Schönburg. Weiter über Felder und Wiesen über Leißling nach Weißenfels. Der Radweg hatte vom Profil eine stetiges auf und ab. An der Rabeninsel legen wir einen Getränkestopp und überlegen, wo wir für heute die Tour beenden. In Merseburg gibt es nur 3 große Hotelketten. Das ist nichts für uns Radler. Die Unterkünfte in Bad Dürrenberg hören sich besser an. Im „Alten Badehaus“ habe ich Glück und bekomme ein Zimmer für uns. Gegen 16.45 Uhr treffen wir im Hotel ein. Diesmal habe ich keine Lust das Zimmer zu verlassen, aber ich lasse mich überreden und wir erkunden den Ort. Dabei entdecken wir Kurpark und Gradierwerk. Im Kurpark essen wir zu Abend. Dabei gibt es den ersten Regenguß auf dieser Tour. Uns stört das nicht, wir sitzen unterm Sonnenschirm im Trockenen. Zu dem leckeren Essen gab einen Saale-Unstrut Wein.

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