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Erlebnis Saaleradweg

Ab aufs Rad hieß es 2017 wieder. Unsere letzte Radwanderung war 2014 auf dem Oder-Neiße-Radweg. In der Zwischenzeit haben wir Ferienhausurlaub mit Fahrrad gemacht.

2016 wurde mir der Umstieg auf ein E-Bike nahe gelegt, weil ich meinem Mann nicht folgen konnte und er ständig auf mich warten musste. Nee – ich will nicht, dafür bin ich noch zu jung. Es gab ne Probefahrt und nach dem ersten Hügel, meinte ich – gekauft. Da ich nicht ständig motorisiert fahren wollte, habe ich ein E-Bike wo ich auch ohne Hilfe radeln kann. Jetzt konnte ich mithalten und Fotostopps einlegen ohne mit hängender Zunge hinterher radeln zu müssen.

Wo sollte es nun hin gehen? Wir entschieden uns für den Saaleradweg. Dieser wird sportlich ambionierten Radfahrern empfohlen und heute weiß ich weshalb. Bei der Angebotssuche fand ich kein Angebot, welches die Strecke von der Quelle bis zur Mündung beinhaltet. Quartiere hatten wir keine gebucht, daß war teilweise etwas blauäugig. Dafür hatten wir die Freiheit zu entscheiden, ob nach 40 oder 60 km Schluß ist. So starteten wir im Juni 2017 zu unserem Erlebnis Saaleradweg.

Erlebnis Saaleradweg

Jetzt starten wir zum Erlebnis Saaleradweg

1. Tag – 10.06.2017 – 47 km

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Erlebnis Oder-Neiße-Radweg

Der Oder-Neiße-Radweg ist mein Lieblingsradweg. Deshalb haben wir mehrere Varianten auf unserer Radreisen -Seite im Angebot. Ich bin diesen Radweg schon zweimal gefahren undRadreisen Oder-Neiße-Radweg ich weiß, dass noch einige Male hinzu kommen werden.
Vielleicht sollte ich zurerst die Frage stellen, warum mir dieser Radweg so gut gefällt. Für uns endet der Radurlaub immer mit einer Woche Urlaub auf der Sonneninsel Usedom. Ein weiterer Grund ist der Radweg selbst, der wie hier zu sehen fast durchgehend asphaltiert ist und durch Wiesen und Wälder führt. Für mich geht der Oder-Neiße-Radweg durch verträumte Landschaften, wo man richtig abschalten kann.
Unsere Reisezeit ist immer der Juni, weil wir da meist Glück mit dem Wetter haben. Bei unserer ersten Tour 2007 hatten wir bis hinter Frankfurt fast immer 25-30 Grad und 2014 hat es das Wetter auch gut mit uns gemeint bei 18-22 Grad. Regen? Ja, auch das gab es, aber nur wenige Schauer.
Von unserer ersten Tour habe ich unter dem Titel „Mit dem Fahrrad zur Ostsee“ berichtet.
Heute möchte ich nun von unserem zweiten Erlebnis auf dem Oder-Neiße-Radweg berichten.

Erlebnis Oder-Neiße-Radweg

1. Tag Zittau – Ostritz – Kloster St. Marienthal – Görlitz ca. 40 km (14.06.)
Der Himmel ist bewölkt und es sind ca. 15 Grad. Wir starten 09.52 Uhr in Dresden-Klotzsche. Der Zug nach Zittau ist gut gefüllt und es stehen bereits 7 Räder im Zug. Da unsere Räder nicht sicher allein stehen, bleiben wir bis Eibau im Zug neben unseren Rädern stehen. Auf der Fahrt gibtErlebnis Oder-Nieße-Radweg es kurze Schauer, naja so lange wir im Trocknen sitzen ist das egal. Pünktlich 11.28 Uhr erreichen wir Zittau. Zittau empfängt uns mit Sonne. Bei unserer ersten Tour haben wir uns wenig Zeit für die Sehenswürdigkeiten genommen. Diesmal sind wir ganz langsam an den Sehenswürdigkeiten vorbei geradelt. Man sollte sich für die Stadt schon etwas Zeit nehmen. Besonders die Altstadt ist für einen Bummel empfehlenswert. An der Neißebrücke bei Hirschfelde stand wieder der Bäckerwagen wie 2007. Hier musste erst einmal ein Stopp eingelegt werden und lecker Kleckselkuchen verspeist werden. Frisch gestärkt ging es nun durch das Erlebnis Oder-Neiße-Radwegherrliche Neißetal zum Kloster St. Marienthal. Dieses Stück Radweg gefällt mir besonders gut, weil sich der Waldweg nah entlang der Neiße schlängelt. Im Kloster St. Marienthal legen wir einen Stopp ein. Das sollte jeder tun, denn im Kloster gibt es viel zu sehen und es hat auch eine Geschichte zu erzählen
St. Marienthal ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland das seit der Gründung 1234 besteht. Nach der Reformation übernahmen die Äbte von Kloster Neuzelle die Visitationen. (Neuzelle werden wir auf unserer Radreise auch noch besuchen.) 1683 Erlebnis Oder-Neiße-Radwegereigneten sich mehrere Brände, welche die Klosteranlage schwer zerstörten. 1685 begann man mit dem Wiederaufau im böhmischen Barock und es dauerte bis 1744. 1728 ließ Äbtissin Klara Mühlwenzel auf dem Schutzberg einen Kreuzweg errichten. Der Kreuzweg ist eine Folge von 14 Bildern und stellen Leiden und Tod von Jesus Christus dar. 2001 beginnt man mit der Restaurierung des Kreuzweges und 2002 findet die Neu-Weihe statt.
Beim Kloster St. Marienthal befindet sich der östlichste Weinberg Deutschlands. Bis ins 19. Jh. wurde dieser am Südhang es Klosters bewirtschaftet. Durch Reblausbefall zwischen 1870-90 wurde der Weinberg niedergebrannt und als Viehweide und zum Obstanbau genutzt. 1986 fanden sich 8 Familien die den Weinberg pachteten und die Terrassen neu herrichteten. Jedes Jahr im Oktober findet im Kloster St. Marienthal ein Weinfest statt, wo auch der Weinkeller besichtigt werden kann.
Während unserer kleinen Besichtigung des Klosters begann es kurz zu tröpfeln. Kein Problem dort konnten wir uns ja unterstellen. Oder-Neiße-RadwegUnser Weg ging weiter über kleine Landstraßen vorbei an Alleen und Feldern. Die Wolken ziehen und Sonne und Tropfen wechseln. Die wenigen Tropfen empfinde ich als erfrischend. So erreichten wir den Stadtpark von Görlitz. Weiter an der Neiße entlang in Richtung Görlitz. Hier wollten wir übernachten. An der Pension Obermühle fahren wir vorbei, weil sie noch vor der Stadt liegt und ich nach der Radtour keine Lust mehr hatte erst in die Stadt zu laufen. In Görlitz entdecken wir an der Neiße die Pension picobello. Ich Oder-Neiße-Radwegfrage nach Quartier. Ja, aber nur noch unterm Dach mit Etagedusche. Wir schauen weiter, kehren aber nach einiger hierher zurück und erwischen das vorletzte Zimmer. Während wir uns Stadtfein fürs Abendessen machen, geht das erste Gewitter nieder. Gegen 18.30 Uhr begeben wir uns auf Suche nach einem Restaurant zum Abendessen und es tröpfelt wieder. Die ersten zwei Versuche scheitern, im dritten Restaurant bekommen wir den Tisch für eine Stunde. Aber das reicht uns ja zum Abendessen.
Anschließend bummeln wir durch die Stadt und suchen einen Platz in der Sonne für ein Bierchen zum Abschluß des Tages. Tja die Sonne hatte sich auf die polnische Seite zurück gezogen. Wir überqueren die Neißebrücke und finden den Platz an der Sonne direkt in einem Restaurant am Neißeufer mit Blick auf den Dom. Danach geht es zurück in die Pension, um für den nächsten Tag wieder fit zu sein.

Görlitz – ist die östlichste Stadt Deutschlands. Es lohnt sich den historischen Stadtkern zu besichtigen, denn die Stadt ist im zweiten Weltkrieg fast unzerstört geblieben, so daß es heute ein Ensemble von über 3500 Baudenkmälern gibt. Die Innenstadt ist geprägt von spätgotsichen, Renaissance- und Barockbürgerhäusern, sowie ausgedehnte Gründerzeitviertel im Umkreis der Altstadt. Für Görlitz sollte man unbedingt Zeit zum besichtigen einplanen.

2. Tag Görlitz – Bad Muskau 67 km (15.06.)

Der Tag startet mit Sonne und ca. 15 Grad. Nach einem guten Frühstück in der Pension starten wir in Richtung Bad Muskau. Es geht über mehr oder weniger befahrene Straßen erstmal nach Zodel. In Zodel steht die Taufkirche von Traugott Gerber. Er war war Mediziner und Botaniker und Namensgeber der Gerbera. Die wenig befahrene Straße geht weiter nach Zentendorf, vorbei an der Kulturinsel Einsiedel.

Die Kulturinsel Einsiedel ist ein Abenteuerfreizeitpark besonders für Familien. Man kann da auch übernachten z.B. in Baumhäusern. Näheres dazu im Blog
Für uns kam diese Übernachtungsmöglichkeit noch zu früh am Tag. Die Sonne begleitet uns auf dem Weg nach Rothenburg. Hier legen wir einen kurzen Stopp ein und schauen ob es das Hotel noch gibt, wo wir 2007 übernachtet haben. Das Gebäude ist restauriert wurden, aber Hotel ist es nicht mehr.
Rothenburg/Oberlausitz ist die östlichste Kleinstadt Deutschlands und gleichzeitig eine der ältesten Städte der Oberlausitz. Rothenburg liegt am Oder-Neiße-Radweg, dem Frosch-Radweg und dem Wolfsradweg. Die Stadt wurde wahrscheinlich Ende des 12. Jh./Anfang des 13 Jh. gegründet und 1268 erstmal urkundlich erwähnt. Noch bis in der zweiten Hälfte des 17. Jh. wurde in Rothenburg sorbisch gesprochen.Erlebnis Oder-Neiße-Radweg Bei Rothenburg
Wir verlassen diese etwas verschlafene,idyllische Städtchen und fahren weiter an der Neiße entlang. Diesmal legen wir einen Stopp im Luftfahrtmuseum bei Rothenburg ein.
Erlebnis Oder-Neiße-Radweg Luftfahrtmuseum RothenburgDas Luftfahrtechnische Museum Rothenburg wird von einem Verein betrieben,welcher 2017 25-jähriges Bestehen feiert. Von Ostern bis Oktober kann man es täglich besichtigen. Auf dem Freigelände können 15 Flugzeuge und Hubschrauber besichtigt werden. In einem Hubschrauber und einer MiG 21 kann man selbst Platz nehmen und fotografieren ist auch kein Problem.
Bei herrlichen Sonnenschein essen wir gleich am Flugplatz im Restaurant „Zum Airport“ auf der Terrasse zu Mittag und eine leckere Fassbrause, welche an Kindertage erinnert, löscht den Durst. Dabei beobachten wir wie Segelflieger starten.
Der Flugplatz Rothenburg wurde in den sechziger Jahren gebaut und von der NVA zur Jagdflieger Ausbildung genutzt. Die Segler wurden nicht von einem Flugzeug nach oben gebracht, sondern mit einem Seil. Diese 3000m lange Seilauslegestrecke für Höhenwindstarts ist eine Besonderheit des Fluplatzes.
Es geht weiter und wir fahren immer in der Nähe der Neiße auf asphaltierten Wegen. In Pechern legen wir einen kleinen Stopp ein um die wunderschöne Fachwerkkirche zu fotografieren. Weiter geht unsere Fahrt entlang der Neiße durch Wälder und Wiesen. Eine herrliche Ruhe empfängt einen, bevor wir Bad Muskau erreichen. Diesmal unser Tagesziel. Wir müssen nicht lange suchen und finden in der Pension Parkstübl eine schöne Unterkunft. Nachdem wir uns stadtfein gemacht haben, gehen wir auf Nahrungssuche und finden einen schönen Biergarten. Die Sonne meint es weiterhin gut mit uns, so daß wir noch einen Verdauungsspaziergang durch den Fürst-Pückler-Park machen.
Fürst-Pückler-Park ist mit 830qm der größte Landschaftspark in Zentraleuropa im englischen Stil. Zu einem Drittel liegt der Park auf der sächsischen seite in Bad Muskau und zwei Drittel östlich der Neiße auf der polnischen Seite, nördlich der Stadt Leknica.Der Park ist durch mehrere Brücken miteinander verbunden. Der Park gehört zum Weltkulturerbe. Hauptattraktion ist das Schloss Bad Muskau. Wir sind durch den Muskauer Park geschlendert, vorbei am Marstall, dem Kavaliershaus zum Schloss.
Den Tag lassen wir im wunderschön gestalteten Innenhof der Pension ausklingen.Dabei fiel uns auf, daß wir die letzten zwei Tage nur wenige Kilometer voran gekommen waren. Morgen mussten wir länger in Pedalen treten um das Ziel Samstag auf Usedom zu schaffen.
3. Tag Bad Muskau – Neuzelle 88 km (16.06.)
Gut geruht und nach einem vortrefflichen Frühstück starteten wir in den Tag. Heute sollte Neuzelle das Ziel sein, welches wir 2007 links liegen gelassen hatten. Es wird ein langer Tag werden, aber als Belohnung winkt mindestens ein Glas „Schwarzer Abt“. Frisch gestärkt und bei Sonnenschein radeln wir los. Hinter Bad Muskau geht es erstmal auf kleineren Straßen weiter, hinter Pusack fahren wir wieder in Sichtweite der Neiße. Der Weg ist asphaltiert und es geht durch Wald und Wiesen nach Klein Badelmeusel und Groß Bademeusel.
Das sind die Abschnitte des Radweges die mir besonders gefallen, den asphaltierten Damm entlang, ein leises Lüftchen weht und die Vögel zwitschern. Das ist für mich Erholung. So erreichen wir Forst. Diesmal nehmen wir uns die Zeit und besichtigen den Rosengarten. Bei herrlichen Sonnenschein und in der Blütezeit der Rosen ist hier ein Stopp ein Muss.
Ostdeutscher Rosengarten Forst – hat ein Fläche von 17 Hektar und beherbergt 900 Rosensorten. 1913 fand eine Rosen- und Gartenbausstellung zum 25-jährigen Thronjubiläum von Kaiser Wilhelm II. statt und daraus ging dann der Rosengarten hervor. Der Park gliedert sich in Rosenpark, Wehrinselpark und Reisigwehrinsel.
Weiter geht es und wir radeln vorbei am Wasserkraftwerk Grießen. Langsam wird es Zeit für eine Mittagspause. In Guben geht es über die Neißebrücke nach Gubin und wir finden eine Gaststätte mit Biergarten und lassen uns das Mittag schmecken. Nachdem wir Guben hinter uns gelassen haben lockt eine Wiese zur Mittagsruhe und so legen wir eine Pause ein und lassen uns von der Sonne bescheinen. Unsere Tour an der Neiße endet langsam, wir nähern uns Ratzdorf an der Oder-Neiße-Mündung. Nach einem Fotostopp verlassen wir hier den Oder-Radweg und fahren nach Neuzelle. Das letzte Stück des Weges wird für mich anstrengend, denn es geht mehrmals bergauf. Geschafft nach 88 km suchen wir nicht lange nach einer Unterkunft und finden noch ein Zimmer im Haus Adler vom Landhotel Prinz Albrecht. Fix frisch gemacht und dann in den Gasthof zum Abendessen. Wir haben Glück das wir noch einen Platz bekommen, denn es lief das Fussball-WM Deutschland – Portugal im Fernsehen. Zum leckeren Essen gab es natürlich „Schwarzen Abt“.
4. Tag Neuzelle – Lebus 57 km (17.06.)

Die Sonne weckte uns auch an diesem Morgen. Nach einem guten Frühstück überließ ich meinem Mann (er hatte das Kloster besichtigt, als er allein von Usedom nach Bad Muskau gefahren ist) das Tasche packen und ging mit Fotoapparat bewaffnet zum Kloster Neuzelle. Neben dem Kloster befindet sich auch die Brauerei wo das leckere Schwarzbier gebraut wird.

1589 haben die Neuzeller Klosterbrüder von Kaiser Rudolf II. die Erlaubnis erhalten ihr Bier im Umland zu verkaufen. 1892 brannte die Brauerei bei einem schweren Brand nieder und 1902 wieder aufgebaut. Nach Wende gab es Streit ob sich der „Schwarze Abt“ Bier nennen darf, denn nach dem Reinheitsgebot darf kein Zucker hinzugefügt werden. Für mich ist gerade der Zucker ausschlaggebend, daß der „Schwarze Abt“ so lecker ist.
Nun aber weiter ins Kloster Neuzelle nebenan. Im Innenhof war ein Teil abgesperrt, weil restauriert wurde.

Zurück zum Hotel auschecken und wir radelten los. Hinterm dem Kloster ging es in Richtung Oder-Radweg, vorbei an Feldern erreichten wir den Radweg. Leider war alles gesperrt. Das waren die Auswirkungen des letzten Hochwasser. Ich hatte keine Lust nach Neuzelle zurück zufahren und die Straße nach Eisenhüttenstadt zu nehmen. Wir fanden einen Feldweg der parallel zum Oder-Radweg verlief. Allerdings möchte ich diese Strecke nicht weiter empfehlen, da es teilweise nur ein Pfad war. Durch eine Gartenkolonie schoben wir unsere Räder und fanden so auf den Oder-Radweg Oder-Neiße-Radweg Eisenhüttenstadtzurück. An der Brücke von Eisenhüttensstadt kurzer Fotostopp um die Altstadt zu fotografieren. Langsam fahren wir durch die Altstadt. Die Altstadt von Eisenhüttenstadt ist das ehemalige Fürstenberg. Aus der Stadt raus sehen wir vom Radweg meilenweit als Begleitung das Eisenhüttenkombinat Ost heute ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH. Der Radweg wird wieder zu dem, was mir so gut gefällt, asphaltierter Damm bzw. Strecke neben dem Damm, viel Landschaft und kaum Leute. Kurz vor Aurith liegen massenweise Muscheln auf dem Radweg. In Aurith müssen wir einen Stopp einlegen, weil dort der Bäckerwagen Station macht. In Frankfurt hat sich seit der letzten Fahrt etwas getan, die Streckenführung ist verändert worden, so daß man nicht mehr auf stark befahrenen Straßen fahren muss bzw. gibt es einen Radweg neben der B-Straße. Was gleich geblieben ist, ist der Anstieg nach Lebus hinauf. Das soll unser Tagesziel werden. In unserer Pension von 2007 ist leider kein Platz mehr. Also radeln wir zurück, weil wir am Wegesrand eine Pension gesehen haben. Aber alles war zu. Am Ortsausgang entdecken wir ein Werbeschild mit der Telefonnr. einer Pension. Ich rufe an und wir haben Glück und bekommen ein Zimmer. An der Pension angekommen, stellen wir fest, daß wir vorhin schon mal da waren. Wir übernachten im Bikers Inn. Abendessen gibt es wieder im „Oderblick“, lecker und mit Blick auf den Fluss ist das ein perfekter Tagesausklang.
5. Tag Neuzelle – Hohenwutzen 73 km (18.06.)
Wir wurden mit Sonnenschein begrüßt und nach dem Frühstück starteten wir. Der Weg nach Küstrin führt auf oder dem Deich entlang und es rollt. Am Fischereihof in Küstrin legen wir eine kleine Getränkepause ein.
In Küstrin beginnt das Oderbruch, es ist ca. 60 km lang und 10-156 km breit. Das Oderbruch war früher Sumpfland und wurde jährlich von der Oder überflutet. Die verstärkte landwirtschafliche Nutzung vorallem der höher gelegenen trockenen Gebiete begann mit der Machtübernahme der brandenburgischen Markgrafen. Friedrich II. ließ im 18. Jahrhundert die planmäßige Trockenlegung des Oderbruch zur Landerweiterung realisieren. Das Flussbett und die verzweigten Nebenarme wurden an die östliche Grenze des Oderbruchs verlegt. Deichanlagen sollten Überschwemmungen schützen.
Es ging wunderschön auf oder neben dem Damm entlang. Die Mittagszeit rückte näher aber bis Kienitz war es noch ein ganzes Stück. Der Radführer hatte in Nieschen eine Gaststätte vermerkt. Also dahin, leider Ruhetag. Über Genschmar fuhren wir nach Zechin, aber auch da war Ruhetag. Klasse, warum müssen alle Gaststätten am gleichen Tag Ruhetag haben? Auch in Sophienthal war Oder-Neiße-Radweg KienitzRuhetag und so fuhren wir wieder zum Damm und in Kienitz gab es dann endlich Mittag. Da die Handyverbindung in der Gegend schlecht war, telefonierten wir von der Gaststätte aus und ich machte gleich Quartier für den heutigen Tag in Hohenwutzen und für den nächsten Tag in Penkun. Frisch gestärkt radelten wir weiter. Allerdings hatte ich mit Gegenwind zu kämpfen. Mein Mann war mir meilenweit voraus, dafür stand bei der Kaffepause schon alles für mich bereit. Oder-Neiße-Radweg HohenwutzenBis Hohenwutzen ging es weiter auf dem Damm, welcher an der Pension „Oderblick“ endet, wo wir übernachteten. Abendessen gab es um die Ecke in der Gaststätte „Fuchsbau“. Da dort auch gleich ein Getränkehandel kauften wir und noch ein Schlückchen für den Absacker in der Pension. Der Abend klang bei einem Gläschen und netten Gespräch mit anderen Radwanderern im „Oderblick“ aus.
6. Tag Hohenwutzen – Penkun 75 km (19.6.)
Heute meinte es das Wetter nicht so gut mit uns. Es war bewölkt bei ca. 15 Grad. Nach einem guten Frühstück radelten wir durch Hohenwutzen. In Hohensaaten begann es zu tröpfeln.
Ein Fotostopp an der Schleuse in Hohensaaten musste sein. Hinter Hohensaaten gibt es einen für uns neuen Weg auf dem Damm der sich gut radelt. Wir entdecken einen Aussichtturm mit Blick über das Oderbruch, allerdings können wir heute nicht sehr weit schauen, bei dem wolkenverhangenen Himmel. Kurz vor dem Aussichtsturm gibt es eine Abzweigung nach Criewen. Der Weg auf dem Damm ging weiter, wahrscheinlich bis Schwedt. Wir wollten aber nochmal im Lenne-Park Criewen und dem Eiscafe gleich neben dem Park halt machen. Die Wolken werden immer dunkler und wir machen gleich erstmal Stopp im Eiscafe. Es regnet mal wieder, wenn wir hier sind. Also bestellen wir lecker Eis und ich eine Russische Schoklade. Die Schoklade konnte ich nicht austrinken, bei dem Alkoholgehalt fühlte ich mich nicht mehr fahrtauglich. Zum Glück fuhren wir auf dem Radweg bis Schwedt und es rollte richtig gut mit Rückenwind. Diesmal geht der Radweg nicht durch die Stadt, sondern auf Nebenstraßen entlang. Bis Gartz rollte es mal mehr mal weniger, je nachdem ob Gegenwind oder Rückenwind. In Gartz legten wir erstmal eine Mittagspause ein, denn danach folgte für mich die Bergwertung des Tages. Beim letzten Mal hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil es immer wieder bergauf und bergab ging. Diesmal war ging es besser, denn ich hatte das schalten gelernt. Hinter Mescherin erwischte uns der Regen und wir waren froh in Penkun in der „Fahrradtankstelle“ Quartier gefunden zu haben und aus den nassen Klamotten raus zu kommen. Von der Wirtin erfuhren wir, daß die Fähre von Ueckermünde nach Usedom wegen Hochwasser zur Zeit nicht fährt. Da die Wettervorhersage auch nicht berauschend war, änderten wir den Plan. Unsere Tochter war am nächsten Tag mit unserem Auto auf dem Weg nach Usedom. So wurden wir in Penkun eingesammelt und eine Woche Usedomurlaub folgte.

Das Fazit nach zweimal Oder-Neiße-Radweg lautet:
– diesen Radweg immer wieder
– beim Nächstenmal werde ich über Veranstalter buchen, damit die Suche nach den Quartieren aufhört, weil vieles schon belegt ist bzw. das Telefonieren bei schlechten Empfang in der Pampa aufhört
und wir uns nur noch auf das Radfahren konzentrieren können.
– der Juni ist  wettermäßig günstig

Bildnachweis: Elke Karl

Prag – die goldene Stadt an der Moldau

Prag ist immer eine Reise wert und da die goldene Stadt an der Moldau nur ca. 150 km von Dresden entfernt ist, lohnt es sich schon mal für eine Stippvisite eine Tagesfahrt nach Prag zu unternehmen. Über Prag ist schon viel geschrieben wurden und ich habe 2011 und 2014 die Stadt während einer Tagesfahrt mal wieder besucht.

Prag - die goldene Stadt an der Moldau
Prag

Obwohl sich die Ausschreibung des Ausfluges sich nicht geändert hat, war die Route die uns die Reiseleiter gezeigt haben verschieden und das fand ich gut, damit lernte man wieder etwas Neues von der Stadt an der Moldau kennen. Die Tagesfahrt beinhaltet eine dreistündige Stadtführung. Man verlässt am Hradschin den Bus und ist dann den ganzen Tag auf den Beinen.  Denkt an Schuhwerk in dem ihr gut laufen könnt. Näheres zur Tagesfahrt von 2011 findet ihr hier. Nun möchte ich euch den Rundgang von 2014 vorstellen und der beginnt wie immer mit der

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Wellness in Brandenburg am Beetzsee

Erlebnisbericht

Der Wellnessaufenthalt 2013 stand wettermäßig unter schlechten Vorzeichen. Es war für das Wochenende Dauerregen angesagt und es war in 10 Jahren auch das Erstemal,  daß wir bei Regen starteten. Der Wettergott meinte es aber gut mit uns, denn je mehr wir uns Berlin näherten, desto heller wurde der Himmel.Und in Sommerfeld angekommen lachte sogar die Sonne. Nun konnte die Wellness in Brandenburg am Beetzsee beginnen.

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Wellness im Harz

Bad Sachsa – Harz – Hotel Romantischer Winkel Erlebnisbericht

Dieses Jahr hatten wir uns für ein 5 Sterne Haus entschieden, da es unser 10. Wellnessaufenthalt war. Es ging zur Wellness im Harz ins Hotel „Romantischer Winkel“ nach Bad Sachsa. Der Harz hört sich für uns Sachsen immer so weit an, aber durch die gute Autobahnanbindung ist man in ca. 2,5 Stunden am Ziel.

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Mit dem Fahrrad an die Ostsee

Vielleicht sollte man voraus schicken, daß es meine zweite Radwanderung war. 2006 sind wir den Elberadweg von Hamburg bis Riesa gefahren. Der Oder-Neiße-Radweg ist da schon etwas anspruchsvoller. Hier sollte man schon wissen, wieviel km man am Tag schaffen kann, da es möglich ist, daß man mal 20km lang weder Quartier noch Gaststätte bzw. „Tante Emma Läden“ zu finden sind. Für manchen mag es seltsam erscheinen, wenn ich mich über Berge aufrege, aber auch hier muss man voraus schicken, daß ich an der Elbe den ersten Tag das Rad jeden Damm hinauf geschoben habe. Das war bei dieser Tour schon besser. Mittlerweile habe ich im Isergebirge Bergerfahrungen gesammelt und heute sind es nur noch Hügel, was früher Berge waren.

Auszüge aus meinem Reisetagebuch vom 10.06.-16.06.2007

10.06.2007
oder neiße bei ostritz 0607
Start gegen 09.30 Uhr von zu Hause. Gegen 12.15 Uhr erreichte unser Zug Zittau. Herrlicher Sonnenschein und bestimmt schon wieder 30 Grad. In Zittau sind wir langsam durch die Altstadt geradelt und nach kurzer Zeit erreichten wir die Neiße.
Wir fuhren über Hirschfelde und es ging dann in einem romantischen Tal entlang der Neiße zum Kloster St. Marienthal. Zu erwähnen ist noch, daß wir kurz vorm dem Grenzübergang Hirschfelde leckeren Kleckselkuchenkauften, den wir dann auf einer Bank auf dem romantischen Weg verspeisten. Fotostopp im Kloster und Besichtigung des Bibelgarten. Weiter über Ostritz nach Görlitz. Vor Görlitz hätte ich die Sonne und den Fahrrsadhelm verfluchen können. Gefühlte 50 Grad unterm Helm und das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Im Stadtpark von Görlitz unter den Bäumen gab es eine Pause zur Abkühlung. In Görlitz habe ich dann erstmal geschoben, Kopfsteinplaster und Berge, daß war am Anfang einfach zu viel. Nach Görlitz ging es hügelig in Richtung Lodenau. Da ich doch noch ganz gut drauf war haben wir es bis Rothenburg geschafft. 80 km – Wahnsinn und das am ersten Tag.

11.06.2007
oderneiße bad muskau 0607
Wir hatten wieder schönes Wetter. 8 Uhr Frühstück, Start gegen 9 Uhr. Fix noch Geld tanken und dann auf in Richtung Forst, da waren ca. 70 km die heute geschafft werden sollten. Der Radweg von Rothenburg nach Bad Muskau war bei diesen Temperaturen (ca. 30 Grad) angenehm, da immer Abschnitte mit Wald und Sonne wechselten. Der Radweg war fast immer asphaltiert. Wir fuhren Lodenau-Podrosche-Pechern-Sagar bis Bad Muskau. In Bad Muskau sind wir über die Grenze zum Mittagessen. Den Wirt habe ich verwirrt weil ich in 15 Minuten 3x 500ml Saft getrunken habe. Damit hatte ich mir eine Flasche gratis verdient. Mit einer kleinen Rundfahrt durch den Pückler Park ging es wieder zur Neiße. Es ging über Pusack- Klein-Bademeusel – Groß Bademeusel nach Forst. Forst war der letzte Übernachtungaort vor Guben (noch ca. 30km). Ca. 10 km hinter Forst hatten wir kein Glück telefonisch ein Quartier für den Abend fest zu machen. Also weiter, zum Glück wußte ich nicht, was der Tacho sagte, denn mein Po hatte langsam genug vom Rad fahren. So ging es weiter über Sacro – Briesnig zum Wasserwerk Grießen. Dort ein Hinweißschild „Zum Dorfkrug“ Kerkwitz. Telefonisch reservierten wir dort ein Zimmer. Kurz vor Groß Gastrose zeigte der Tacho 100 km und
ich hatte meinen ersten Hunderter geschafft. Hurra. In Kerkwitz waren es dann 106 km

12.06.2007

oderneiße ratzdorf mündung 0607
Frühstück bereits 7.30 Uhr, da es wieder heiß werden sollte. Start gegen 8.30 Uhr in Guben. Es war nicht mein Tag. Mein Hinterteil tat weh, es war zu heiß,die Straße war schlecht, die Berge zu hoch. Mein armer Mann musste mich Muffel ertragen. Erste Pause bereits in Coschen, auch hier gab es mal wieder keine Brücke mehr über die Neiße, sondern es war nur noch ein  Brückenkopf übrig. Weiter ging es auf dem Damm
bis Ratzdorf zur Oder-Neiße-Mündung. Danach Umleitung über Wellnitz mit Buckelpiste (und das bei meinen Sitzbeschwerden). Selbst das  Kloster Neuzelle wurde links liegen gelassen, obwohl von da das leckere Schwarzbier „Schwarzer Abt“ kommt.
Irgendwie bis Eisenhüttenstadt gerollt und weiter? In Eisenhüttenstadt wollte ich einfach nicht mehr Rad fahren. Ca. 10 km später kam der Hunger. Typisch Elke, wo es Kneipen gibt, wäre es Quatsch zu halten. Also Decke raus und Pause bei Wellnesriegeln und Äpfeln. Über Aurith und Brieskow-Finkenheerd, wo wir Getränke tankten, ging es bergauf nach Lossow. Schimpf – Schwitz – Pause und dann mit 6% Gefälle nach Frankfurt/Oder rollen. Über den Park und die Insel Ziegenwerder durch Frankfurt in Richtung Lebus, unser Tagesziel. Da wir die Alternativroute zur Hauptstraße gewählt hatten, ging es über einen Feldweg mit Holzbrücke weiter. Ich wollte mit zu viel Schwung über die Brücke und so landeten Fahrrad und ich auf der Erde. Mit zwei kleinen blauen Flecken ging es den Feldweg weiter und als wir den verlassen hatten,  ging es bergauf nach Lebus.  Beim Abendessen zogen Gewitterwolken auf und es kam die Abkühlung.

13.06.2007
oderneiße hohenwutzen 0607
07.30 Uhr Frühstück, keine Sonne, bewölkt und nur ca. 20 Grad. Start gegen 08.30 Uhr, Sitzprobe bestanden, der Tag kann kommen.Die Strecke ging auf und neben dem Deich entlang,  vorbei an wunderschönen Blumenwiesen. Erste Pause nach 25 km in Genschmar, Vorher hatten wir in Küstrin im „Tante Emma Laden“ Brötchen, Tomaten, Leberwurst und Putenfleisch gekauft. Im Oderbruch werden Gaststätten und Shops immer weniger,  also sollte man sich mit dem Nötigen immer gut eindecken. Hinter Küstrin mußten wir zum erstenmal während der Tour die Fahrradtaschen vor Regen schützen. Zum Glück war es nur ein kurzer Schauer. Nach der Pause ging es weiter über Kienitz bis Groß Neuendorf. Hier kamen wieder Tropfen vom Himmel und es gab dunkle Wolken. Also Rast einlegen im „Radlertreff“ bei Kuchen und Faßbrause. Es hatte aufgehört zu tröpfeln, also wieder zum Oderradweg. Wir waren noch nicht ganz gestartet, da drehte der Himmel nochmal die Schleusentore auf. Also wieder zurück und unterstellen. Nach ca. 10 Minuten konnten weiter radeln, vorbei an Zollbrücke, Bienwerder mit mal wieder stillgelegter Brücke nach Hohenwutzen, unserem Tagesziel nach ca. 85 km. Hier übernachteten wir in der Pension „Oderblick“, welche direkt an der Oder liegt und einen wunderchönen Rastplatz oberhalb des Flusses besitzt. Hier haben wir den Abend ausklingen lassen.

14.06.2007

oderneiße vor criewen Bergfried bei stolpe 0607
Start gegen 09 Uhr. Die Sonne versteckte sich noch hinter den Wolken, kam aber im Laufe des Tages hervor. Unser Weg führte über Hohensaaten, wo die Friedrichsthaler Wasserstraße zur Oder stößt. Hier war der Weg schlecht ausgeschildert und es ging
über Platten. Weiter auf dem Damm bis Stolzenhagen. Dort wurde der Weg ganz schlecht, Betonplatten mit Löchern. Wer bis jetzt nicht stottert, lernt es da.  An Stolpe mit dem Bergfried vorbei  nach Stützkow. Dort begann eine Umleitung weg vom Damm.
Ich bin vorneweg geradelt und habe an einer Brücke einen Wegweiser übersehen und ich bin weiter auf dem Damm lang gefahren. So landeten wir mitten zwischen Baufahrzeugen und mußten über die Baustellen schieben. In Criewen legten wir einen Stopp ein um das Schloß und den Lenne Park zu besichtigen. Wir entdeckten im Ort ein Eiscafe und der Besuch dort erwies als goldrichtig, weil ein Gewitterguss mit Sturm, Hagel und Regen wie in Sturzbächen niederging. Nach ca. 10 minuten war der Spuk vorbei. Die Wege ähnelten jetzt eher Bächen. In Schwedt legten wir einen Tankstopp zum „Luftholen“ ein. Schwedt war bei mir als Industriestadt hinterlegt. Weit gefehlt, hübsche Kleinstadt am Fluß. Hinter Schwedt sagte mein Hinterteil auh, so daß eine Rast eingelegt werden mußte. Der schön asphaltierte Feld- bzw. Waldweg führte uns über Gatow, Friedrichsthal nach Gartz. Dort merkte ich, daß es heute nicht mehr sehr weit gehen durfte. Weiter ging es über einen kleinen Berg- und Talweg nach Mescherin. Kurzer Trinkstopp und wir beschloßen, daß Penkun heute das Ziel wird. Nun kam für mich der beste Teil der Strecke. „Gebirge“ und das 80 km vor der Küste.  Ich weiß nicht mehr, wieviel mal es rauf und runter ging.  Nun gut, ich habe es fast geschafft und erst am letzten Hügel vor Penkun habe ich geschoben. Nach einigen Suchen fanden wir ein Privatquartier und der Tacho zeigte 92 km.

15.06.2007
Wir starteten erst gegen 09 Uhr, da es die ganze Nacht geregnet hatte und
es beim Aufwachen immer noch regnete. Der Himmel war bedeckt und es
waren auch keine 20 Grad mehr. Die Tour bis Löcknitz gestaltete sich wieder als Hügelfahrt. Unser Weg führte über Wollin-Krackow-Ramin nach Löcknitz.  Weiter über Plöwen, Blankensee nach Pampow. Ich hatte heute einen guten Tag und nach meinem Gefühl kamen wir gut voran. Die Wege waren gut befahrbar, nur die Ortsdurchfahrten hatten Kopfsteinpflaster. Hinter Pampow änderte sich das und es ging wiedermal über
die  holprigen Betonplatten. Als wir Glashütte ereichten, hatte ich das Gefühl keine Arme mehr zu haben. Erstmal Trinkstopp. Hinter Hintersee ging ein schöner Waldweg auf einem ehemaligen Bahndamm entlang. Als der Weg später mit Schotter durch setzt war, gab ich Gas, denn der nächste Weg  konnte nur noch besser werden. Der Weg ging über
Ludwigsdorf nach Rieth.  Der Weg wurde nicht viel besser, als ausgefahrene Wald- und Feldwege, und ich war froh als wir Warsin erreichten. Danach ging es neben der Straße nach Ueckermünde und wir hätten fast die Fähre 15.10 Uhr nach Usedom noch erreichen können. In der Touristinformation besorgten wir uns Quartier. Allerdings war es nicht möglich gemütlich draußen zu sitzen, weil es hier ein „Mückenschutzgebiet“ sein mußte. Selbst eine Dusche mit Autan half nur bedingt.

16.06.2007
Heute hieß es Frühstück bereits 06.45 Uhr, da unsere Fähre 08.10 Uhr ab Ueckermünde nach Usedom ging. Wir waren die ersten auf der Fähre und hatten freie Platzwahl. Die Sonne war heute nicht zu sehen und es sollte noch schlimmer kommen. 30 Minuten vor Kamminke fing es an zu regnen und so fuhren wir von Kamminke bis kurz vor Zinnowitz im strömenden Regen. Tropfnass erreichten wir unser Quartier in Karlshagen.
Die Sonne hatte in soweit einsehen, daß sie heraus kam und unsere nassen Klamotten trocknete. Nun folgte eine ruhige Woche auf Usedom mit nur wenigen Radkilometern.

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Artikel vom 27.01.2012 aktualisiert 2018

Tagesfahrt Prag

Erlebnisbericht zur Tagesfahrt Prag

Seit Jahren verkaufe ich Tagesfahrten nach Prag von Dresden und war selbst das letztemal vor mehr als 15 Jahren in Prag. Schließlich sollte man, was man verkauft auch mal gesehen haben, was bei uns ja nicht so einfach ist, da man schließlich nicht überall in der Welt gewesen sein kann, aber Prag ist ja von Dresden fast um die Ecke.
Die Tagesfahrten werden immer samstags von April-Oktober inklusive 3-stündiger Stadtführung durchgeführt.

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